Ausstellung bei "Kunst en Ambacht" in Kasteel Sterckshof in Antwerpen.
www.peperart.com


                       Hirngespinste

Seit dreizehn Jahren arbeite ich schwerpunktmässig mit Häkelnadel und (Fein)silberdraht bzw. 18 kt Golddraht. Es sind sowohl Schmuckstücke als auch Objekte entstanden.Ich lasse mich hierbei inspirieren durch die Vielfalt der Planzen und Blüten.

In einer dieser Serien habe ich mich von Lebewesen des Meeres, ihrer Zartheit und ihres Formenreichtums faszinieren lassen.

Die textile Struktur ermöglicht mir, die Leichtigkeit fragilster Geschöpfe und Blüten nachzuempfinden. Ich lege grossen Wert auf eine im pflanzlichen Sinne “logisch gewachsene” Form. Darum verzichte ich bei der Blùtenserie auf landläufige Verschlüsse; Sie müssen als logische Konsequenz textilen Charakter entwickeln.
Eine andere Serie wird mit farblichen Akzenten, sowie Steinen und Perlen, angefüllt.
Seit drei Jahren arbeite ich ebenso mit 18 kt Gelb-und Rotgold.
Ich zitiere klassischen Schmuck und transportiere diesen in meine Formensprache.
Einigen Stùcken liegen Gemálde des 16.-17 jahrhunderts zugrunde.
(Barockzitat).
Ich arbeite mit Kleinserien und hauptsàchlich mit der Unikatidee. Jedes Stück wird von Hand gearbeitet, und entsteht oftmals im Gespràch mit den Kunden.
Hierbei kann ich meiner Ùberzeugung gerecht werden, dass fùr jeden Menschen ein eigenes passendes Schmuckstùck entstehen soll, dass tatsàchlich nur einmal in dieser Form und Entwurf besteht.
Gibt es 8oder 10 gleiche Entwúrfe, teil ich das meinen Kunden mit, aber auch dann bleibt es ein Einzelstùck , da jedes Stùck in meinen Hànden wáchst.

Meinen Scmuck verstehe ich als eine Art Abendrobe. Die Zartheit soll durchaus zu einem bewussten Tragen und entsprechender Körperhaltung auffordern.